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„Die Nacht der Lichter 2007“

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Inszenierung aus Licht – ein Fest für die Sinne

Am Tag der offenen Tür wurde die Frage nach dem „Licht im Garten“ so häufig gestellt – und konnte doch tagsüber nicht hinreichend beantwortet werden. Also beschlossen wir, dies nachzuholen: am 12.+ 13. Oktober 2007. Lust auf Außergewöhnliches entdecken, gemeinsam den Garten bei Nacht und im Zauber des Lichtes erleben, das wünschten wir uns für die „Die Nacht der Lichter“.

Von Sternenstaub und Lichterglanz – Mit allen Sinnen genießen

Das Motto wurde zum Programm

Das Hören:
In der wohligen Wärme vor offenem Feuer bot Anne E. Zorn mit Ihren lyrischen Lesungen den Zuhörern die Möglichkeit einzutauchen, in Gedichte, Balladen und Poesie. Musikalisch, meditativ begleitet von der Konzertgitarre, trug sie mit gutem Timbre in der Stimme Klassiker der Literatur vor: Goethe, Eichendorf und Rilke brachten nicht nur den Erwachsenen Erinnerungen zurück, sondern verzauberten auch die Kinder, die mit großen Augen lauschten: „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“
Zwischen den Lesungen überzeugte der Jung–Musiker Jonas Zorn die Gäste mit Gitarrenspiel und Gesang. Neben „alten Klassikern“ von Eric Clapton und Elvis waren es vor allem auch die eigenen Stücke, von Jazz und Soul inspiriert, die aufhorchen ließen.

Das Sehen:
„Lange vor dem Erscheinen der ersten Menschen lebten unsterbliche, menschenähnliche Wesen, von großer Weisheit und Schönheit“.
Ein Zauber, eine leise Musik, zwei Lichter, die sich wie schwerelos bewegen, und eine schimmernde Gestalt mit Sternenstaub im Haar: Salamandrina entführte die Gäste mit ihrem Elbentanz in die Welt der Fantasie. Eine moderne Interpretation des alten mystischen Themas: „Im lichten Tanz verirrt sich die Zeit und bleibt als Moment erhalten“.

Funkeln, Glitzern, Schimmern, Scheinen:
Dafür standen die „Schmuckwerkstatt Tanja Hartmann“ aus Wesel und „Gabriele Walter – Glasdesign“ aus Emmerich am Rhein. Tanja Hartmann, Dipl.-Schmuck-Designerin, präsentierte Einzelstücke aus ihrer Werkstatt: „Funky Silikonarbeiten“ und „Kleine Dinge aus Filz“, den Sternenstaub zauberte sie mit ihrer neuen Kollektion: Papierketten mit edlen Perlen.
Die Glas Gestalterin Gabriele Walter zeigte Werkstücke des täglichen Bedarfs wie Gefäße, Vasen, Schalen, Tinkgläser: Sandgestrahlte Unikate zum Teil mit Blattgold veredelt.
www.k-acht.org

Der Garten als passendes Umfeld:
Hier fanden die Plastiken der Weseler Künstlerin Anja Weinberg die Korrespondenz, die den Werkstoff „Holz“ ideal in Szene setzen. Zu sehen waren unter anderem kleine Skulpturen auf Steelen und die „Kragen –Köpfe“. Die von ihr geschaffenen Plastiken „Emil in der Badehose“ und „Emma“ sind Bestandteil unseres Schaugartens.
www.anjaweinberg.com

Das Schmecken:
Unsere Gäste wurden an der Sektbar mit einem Glas Sekt oder Prosecco begrüßt und konnten bei „Gutes (:) Ganz Einfach – mit feinem Wein und kleinen Speisen den Gaumen verwöhnen“ regionale Anbieter vom Niederrhein kennen lernen. Angeboten wurden Rosinenbrot aus der Biobäckerei, handgemachtes, selbstgebackenes Bauernschwarzbrot, Bauernmettwurst, luftgetrockneter Knochenschinken aus der Dorffleischerei und Bauernkäse. Dass dann auch noch einer der Moselweine „Für Feen und Elfen“ hieß, passte mehr als gut zum Programm.

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