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Lasst Blumen sprechen

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Weiß ist die Farbe der Unschuld. Weiße Rosen zu schenken, kann also als Ausdruck platonischer Bewunderung oder als Zeichen einer unstillbaren Sehnsucht verstanden werden. Wer seine wahren Gefühle nicht gleich offen zur Schau stellen mag, schenkt weiße Rosen.

Wer rote Rosen verschenkt, ist sich der Symbolik bewußt: Die rote Rose steht wie keine andere Blume für-  Ich liebe Dich über alles! Aber wußten Sie auch wofür Flieder, Iris, Hyazinthe und Glockenblume stehen? Die Auflösung finden Sie weiter unten.

Passend zum Valentinstag möchten wir eine kleine Geschichte erzählen, die uns den bekannten Spruch: „Lasst Blumen sprechen“ besser verstehen lässt.

Anfang des 18. Jahrhunderts berichtete Lady Mary Wortley Montagu in ihren Briefen aus Istanbul von der „Kommunikation mit Blumen“. Im Orient stieß sie auf ein ausgeklügeltes System von Bedeutungen, die den einzelnen Blüten zukamen. In Istanbul allerdings entdeckte Lady Montagu eine feststehende Bedeutung, die jeder Blüte zugesprochen wurde – durch ihre Briefe wurde die so genannte Selam im viktorianischen Europa schnell zur Mode. Zur damaligen Zeit konnten insbesondere junge Liebende nicht klar aussprechen, was sie dachten, und Zuneigung und Abneigung verbal nicht klar Ausdruck verleihen. Die Blumensprache wurde daher zum wichtigen Mittel der nonverbalen Kommunikation.

Lesen Sie auch den Artikel „Lady Montagu und der Selam“ in der Fleurop Bunte Blumenwelt 01/18.

Flieder: Wirst du mir auch treu sein? Iris: Ich stehe zu dir! Hyazinthe: Nur du kennst mich wirklich ganz genau! Glockenblume: Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt

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