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Poolgarten am Niederrhein

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Frank Ulbrich, unser Gartenplaner, stellt hier ein Projekt vor, das er von Anfang an begleitet hat: Angefangen bei der Kundenberatung über die Planung und zum Schluß die Bauleitung während der Umsetzungsphase. Tatkräftig  unterstützt durch Jörg, Basti, David, Maurice und Max.

Hier kommt seine Beschreibung:

Kundenwunsch:

Der Umfang des Bauvorhabens sollte sich auf 3 Teilbereiche des Gartens erstrecken:

  1. Ausweitung des Terrassenbereiches am Pool zur Aufnahme einer Lounge-Sitzgruppe
  2. Umgestaltung der Hauseingangsumfeldes und Weiterführung des Zugangsweges zum
  3. zusätzlich einzuplanenden PKW-Stellplatz mit Verbindungsweg zum hinteren Gartenbereich

Ausgangssituation zu 1. :

Der erste Eindruck des hinteren Hausgartens war durchaus positiv. An die überdachte Hauptterrasse schloss sich zunächst eine gepflegte Rasenfläche an. Dahinter lag an der rechten Grundstücksseite ein 8-fömiger Pool mit entsprechender, umlaufender Plattierung, die zur rechten Grundstücksseite in Granit-Natursteinpflaster und Stauden und Gräser bestandene Hochbeet überging. Zu weiteren Ausstattungsbestandteilen des Gartens gehörten ein kleines Gartenhaus, ein Quellsteinbrunnen mit 3 Findlingen sowie ein Mähroboter, der für den gleichmäßigen Rasenfloor zuständig war.

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Maßnahmen zu 1.:

Um ausreichend Platz für den neuen Lounge-Bereich zu schaffen,  musste ein Hochbeet geschliffen werden. An dessen Stelle sollte, unter Einbeziehung der vorhandenen Kleinpflasterwege, die neue Terrasse entstehen. Um den Materialmix im Garten zu gering wie möglich zu halten, wurde auf Terrassenplatten im Format der Poolplattierung zurückgegriffen, die mit den bereits vorhandenen Granit-Kleinpflastersteinen mehrreihig eingefasst wurden.

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Der Quellsteinbrunnen bekam einen neuen, etwas dezentraleren Platz an der rechten Grundstücksseite. Auch hier wurde die Einfassung aus Granitsteinen aus der alten Gestaltung übernommen und das Brunnenbecken in einen, dem neuen Gartenbild entsprechenden, geometrischeren Rahmen gefasst.

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Die Rasenfläche musste wegen der Bautätigkeit, während z.T. sehr widriger, nasser Außenbedingungen, komplett überarbeitet werden. In Zuge dieser Arbeiten wurde auch der Rasen-Mähkante eine neue Linienführung gegeben und die Kontaktschleife des Mähroboters neu verlegt.

Mit dem ausgelegten Fertigrasen wurde den Ansprüchen des Mähroboters Rechnung getragen und eine Rasenmischung mit etwas gröberer Halmstruktur ausgewählt.

Anschließend wurde die hintere, etwa 30cm hohe Einfassung, des in die neue Gestaltung übernommenen Hochbeetes, um eine Steinreihe, auf ca. 40cm erhöht. Die neue Mauerhöhe ermöglichte nach Verschraubung einer Thermo-Bambus-Holzabdeckung die Nutzung als Sitzmauer.

Zu guter Letzt wurden in Teilbereichen des Gartens neue Pflanzen eingebracht und der Boden wunschgemäß mit Pinienrinde abgedeckt.

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Ausgangssituation zu 2.+3.

Der rechte Vorgarten war mit einigen, immergrünen Solitärsträuchern bepflanzt und sollte nun Platz für einen zusätzlichen PKW-Stellplatz bieten.

Maßnahmen:

Zunächst musste der, das Grundstück zur Straße hin einfriedende, Stahlmattenzaun in der Breite des zukünftigen PWW-Stellplatzes demontiert werden. Er sollte später wieder Verwendung finden, um das Grundstück zum hinteren Garten hin abzugrenzen.

Die Pflanzung wurde entnommen und der Stellplatz nach Ausschacht-, Schotter- und Bettungsarbeiten mit hochwertigem Betonsteinpflaster belegt. Bei der Materialauswahl wurde auf Steine mit möglichst der gleichen Optik des bestehenden Hauseingangs- und Garagenvorplatzbelages zurückgegriffen.

Zudem musste der Hauszugangsweg bis zum Stellplatz weitergeführt werden, um möglichst kurze Strecken für die Erschließung anbieten zu können. Das Naturstein-Einfassungsmaterial des Hauzugangs fand auch als Abgrenzung der neuen Verkehrsflächen zur Pflanzfläche hin Verwendung.

Hier war eine gewisse detektivische Arbeit zur Bestimmung des alten Materials und anschließendem Auffinden möglichst gleichwertigen Material notwendig, denn Format und Bearbeitungsart der einfassenden Palisaden lassen sich heute nur schwer finden.

Als Abschluss der Arbeiten im Vorgarten wurde noch ein Verbindungsweg zum hinteren Garten gepflastert, der zuvor demontierte Stahlmattenzaun, inkl. eines nun erforderlichen Törchens am Ende des Stellplatzes montiert und einige Sichtschutz- und Ziergehölze gepflanzt.

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