Alle Beiträge von Wesser

Die Erfindung des Paradieses

„Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat“. Persisches Sprichwort 

Wer sich davon überzeugen will, kann dies noch bis zum 15. Oktober in Bonn tun. Dort ist auf dem Vorplatz der Bundeskunsthalle http://www.bundeskunsthalle.de ein ca. 400 qm großer Garten entstanden, der dem Innenhof eines großen Hauses nachempfunden ist. Lassen Sie sich in die farbenfrohe Welt aus orientalischen Pflanzen, Licht und Schatten. In breiten Gängen kann man um das zentrale Wasserbecken flanieren, umweht vom aromatische Duft des  Jasmins, Gewürzlorbeers, Rosmarins und Zitronentymians. Bodennahe Pflanzen bilden ornamentale Muster auf dem Boden und von Sitznischen in den Wänden oder Bänken in der Loggia aus kann man den Blick in Garten genießen.

 

 

 

Professionell statt Selbstgebastelt

Die Neuausrichtung eines Unternehmens

Im Mai diesen Jahres durften wir uns über den Besuch von Frau Susanne Wannags freuen. Frau Wannags ist die verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift TASPO GARTEN-DESIGN, hat schon lange ihre journalistischen Wurzeln im GaLaBau, kennt viele Firmen und ist auf Verbandstagungen und bei Seminaren ein gern gesehener Gast. Sie kam mit der Frage: „Wie hat die Firma Wesser es geschafft, vom klassischen Garten- und Landschaftsbaubetrieb zum Anbieter für exklusive Privatgärten zu werden?“ Gegangen ist sie mit vielen Informationen, ehrlichen Antworten und dem Satz: „Schön habt Ihr´s hier!“ Ihren Bericht und unsere Erfahrungen können Sie hier nachlesen.

GartenDesign_04_2017_GD_04_17

 

 

„Wir sind Gärtner und dem Grün verpflichtet“

“ Es zeigt sich, dass Gutes Bestand hat. Ich bin stolz, Teil eines      alteingesessenen, in Wesel tief verwurzelten Familienunternehmens zu sein, ich nehme die Verantwortung gerne an, will Vorbild sein und die Dinge voranbringen.“
Wiebke Lahrmann

Das ganze Interwiev gibt es hier:

http://www.unternehmerinnenforum-niederrhein.de/2017/07/12/wiebke-lahrmann-wir-sind-gaertner-und-dem-gruen-verpflichtet/

 

 

Internationale Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017

IGA 2017 in Berlin

Berlin ist gärtnerisch immer eine Reise wert, das haben wir wieder Pfingsten erlebt. Zuerst besuchten wir die IGA 2017 in Marzahn / Hellersdorf, einem Stadtteil mit 260.000 Einwohnern. Der bestehende „alte Teil“, die „Gärten der Welt =  internationale Themengärten“ (Sehr schön: Der Englische Garten und der Chinesische Garten) wurde um die „Internationalen Gartenkabinette“ erweitert. Besonders gut haben uns der Beitrag aus China „Dule Yuan“ mit seiner geometrischen Achsenstruktur, dem Bambuspfad, einem Blumengarten, dem Wasserkanal sowie einer traditionellen Bambushütte, die mittels moderner Materialien nachgebildet wird, gefallen. Und der Beitrag aus Brasilien. Weiterhin zu erwähnen sind der Wolkenhain,die Seilbahn, die man ohne Beschränkung benutzen kann, die Natur-Bobbahn mit Bobbahn-Ampelmännchen und die Ausstellungshalle „Klettergärten der Welt.“

Weitere Informationen https://iga-berlin-2017.de

Da Hunde keinen Zutritt zur IGA haben, kam Lotti für einen Tag in die „Kita“ unserer Freunde Chris Loderer und Uwe Brzezek vom Büro „Plancontext“ http://www.plancontext.de. Dass sich alle 3 gut verstehen, sieht man auf den ersten Blick. Und weil das Büro den Zuschlag für die Erstellung der  Ausführungsplanung für die LaGa Würzburg bekommen hat, ist ja auch schon klar, wo die nächste Galabau-Firmen- Exkursion 2018 hingeht.

„Dieser Park wird richtig gerockt“, das ist die einhellige Meinung zum Park am Gleisdreieck: Am Samstag Nachmittag ist hier mehr los, als in mancher Fußgängerzone. Es finden sich Leute aller Altersgruppen und Kulturen ein, um Sport oder Musik zu machen, sich zu treffen und zu picknicken. Abhängen, spaziergehen und Radfahren kann man natürlich auch. Der mit ca. 2 Jahren relativ junge „Park am Gleisdreieck“  liegt auf einem Filetgrundstück im Herzen Berlins. Es hätte auch eine Bebauung kommen können. Daher ist es schön zu sehen, dass diese große und großzügige Freifläche so selbstverständlich genutzt wird. Und natürlich ist Lotti wieder mit von der Partie!

Obligatorisch am Tag der Heimreise ist eigentlich immer der Besuch des „Karl Förster Stauden Gartens“ in Potsdam. Dieser Garten fasziniert zu jeder Jahreszeit und wie man sieht, bei jedem Wetter. Zur Zeit wird das Wohnhaus restauriert, der hintere Gartenteil ist abgesperrt aber der Senkgarten ist mit seiner fabelhaften Bepflanzung im satten Grün immer und jederzeit eine Augenweide.

Darüber hinaus haben wir natürlich noch weitere gärtnerisch interessante Dinge in der Hauptstadt gesehen: „Urban Gardening“ heißt es jetzt beim Bäcker. Dort kann man seine Schrippe und den Pfannkuchen im grünen Ambiente genießen. Einfach gemacht, nett und bunt und doch wirkungsvoll, gute Laune gibt es dann umsonst. Die Straßenbäume bekommen ein Wasserreservoir das aussieht, wie eine grüne Plastiktüte, damit das kostbare Nass nicht einfach versickert, sondern direkt und langsam an den Wurzelballen gelangt. Dass fast alle eine Holzverlattung als „Pinkelschutz“ haben, ist bei der Hundedichte nötig! Die grüne Lunge Berlins, der Tiergarten, lädt nach wie vor zum Spazierengehen und Radfahren ein. Wer einkehren möchte, ist im „Schleusenkrug“ gut aufgehoben- immer gut besucht, aber Dank flotter Servicekräfte wartet man nie lange auf Getränke oder Essen. Durch den Tiergarten gelangt man über den Großen Stern direkt zum Brandenburger Tor (gesperrt wegen des Deutschen Turmfestes) und zum Reichstag und ins Regierungsviertel. Am Lustgarten vorbei geht’s zum Neuen Museum, wo man eine intakte, flächige Buchsbaumbepflanzung bestaunen kann, in Berlin scheint der Zünsler noch nicht eingefallen zu sein.

Insgesamt haben wir 109 km mit dem Rad zurückgelegt, alle Besichtigungen und Ziele konnte man hervorragend „erfahren“. Berlin-  eine wunderbar grüne Stadt!

Die kleine Raupe Nimmersatt oder Die Sorge um unsere Falter

Die kleine Raupe Nimmersatt oder Die Sorge um unsere Falter- Leider kein Märchen: Das Verschwinden der Schmetterlinge

Wer kennt sie nicht, die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt- sie wird heute noch millionenfach vorgelesen. Doch die kleinen Raupen sind in Gefahr, Schmetterlinge werden weniger.Grund hierfür ist zum einen der massive Einsatz der „Chemischen Keule“ und der Rückgang an sog. Nahrungspflanzen. Was kann man als einzelner tun? Gärtnern Sie wieder! Wenden Sie sich ab von Kiesgärten und Splittflächen. Wenn Sie in Ihrem Garten oder Balkon den Schmetterlingen ein breites Angebot von Nektarpflanzen wie z.B.Phlox, Witwenblume  Echinacea (Sonnenhut), Stauden-Sonnenblume (Helianthus), Steppensalbei (Salvia nemorosa) und Sommer-Margerite (Leucanthemum maximum) bieten, erfreuen Sie sich nicht nur an den hübschen Faltern sondern tun Ihrem Auge und der Nase auch etwas Gutes. Wie farbenfroh blühen z.B. Wiesensalbei, Blutweiderich, Sommerflieder und Wasserdost. Und wie wunderbar duften die Pflanzen des Kräutergartens: Thymian, Oregano und Lavendel.

Der NABU ruft zu einer Mitmachaktion auf:

https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/zeit-der-schmetterlinge/index.html

Der ganze Artikel zum Thema:

https://www.nrz.de/region/nabu-sorgt-sich-um-den-bestand-der-schmetterlinge-id211045693.html

 

Für Kurzentschlossene zu Pfingsten: Die Geheimen Gärten von Paris

„Paris ist nicht nur als „Stadt der Liebe“ eine Reise wert, sondern zeigt sich interessierten Besuchern mit einem ergeizigen Begrünungsprogramm von seiner „Grüne Seite“. Es gibt neben den bekannten Gartenanlagen wie z.B. die Jardin des Tuilerie oder Jardin du Luxembourg einige weniger bekannte, die sog. „Geheimen Gärten“. Sie liegen innerhalb des Stadtrings und der Eintritt ist i.d.R. frei. Also für alle Kurzentschlossenen, die einen Ausflug zu Pfingsten planen, oder auch für Langzeitplaner: Hier die Info.

http://www.rp-online.de/leben/reisen/geheime-gaerten-rund-um-den-eiffelturm-aid-1.6840675

 

Wesser Baggerdiplom

Am 09.09.2017, wenn wir unter dem Motto „Tag & Nacht der offenen Tür“ 60 Jahre Wesser mit Ihnen feiern, steht für die Kleinen in der Zeit von 12.00 – 18.00 Uhr ein besonderes Abenteuer auf dem Programm:

Ihr Kind kann sich auf erlebnisreiche, aktive 1,5 Stunden in der Naturwerkstatt  unter Leitung von Sonja Dümmen (Kreativ- und Erlebnispädagogin) freuen. An folgenden  Stationen gibt es viel zu erleben: Auf der Erlebniswiese wird ausgelassen gespielt, u.a. kann man einen Barfußparcour erleben, auf einer Slackline balancieren und mit dem Schwungseil seine Geschicklichkeit und Kraft austesten. Im Indianer Tippi kommt man zur Ruhe. Angeleitet kann Ihr Kind im Kreativangebot mit Ton arbeiten, eine Daumenschale oder ein Namensschild erstellen. Gefäße aus Recyclingmaterial werden zu neuem Leben erweckt, indem sie mit Naturmaterialien dekoriert und geschmückt werden. Und welches Kind träumt nicht davon, sich als Baggerfahrer auszuprobieren oder einem Rasentruck mal unter die Motorhaube zu schauen? Beides ausprobieren lohnt sich: Mit dem Minibagger kann man unter Aufsicht baggern, jeder Teilnehmer erhält im Anschluß sein „Baggerdiplom“. Und mit dem Aufsitzmäher werden auf dem Rasenmäherparcour Runden gedreht- auch hier mit einer Aufsicht an der Seite. Der Unkostenbeitrag für diese 90 Minuten beträgt 5 Euro, im Preis enthalten sind ein Getränk sowie eine Bratwurst mit Brötchen.

Firmenjubiläum: 60 Jahre Wesser

Im Sinne von Vita Sackville-West

„Vita Sackville-West, die Grande Dame der Gartengestaltung auf Sissinghurst (https://www.mein-schoener-garten.de/lifestyle/ausfluege-und-reisen/sissinghurst-garten-der-gegensaetze-10251), hat einmal gesagt: Der Vorgarten hat die Aufgabe, einen morgens mutig ins Leben zu entlassen und abends liebevoll zu empfangen.

So hat es sich auch die neue Besitzerin des Bungalows gedacht und uns mit der Umgestaltung beauftragt: Die alten Waschbetonplatten, das Rasenstück, der marode Zaun, das Geländer und der Kellerabgang- dies alles war nicht mehr zeitgemäß und zweckdienlich.

Wir haben ausgewählte, wertbeständige Materialien in einer reduzierten Farbgebung vorgeschlagen, um einen ruhigen Gesamteindruck zu erzeugen: Der Eingangsbereich  und die Einfahrt wurden mit einem Klinkerpflaster in warmen Farben, passend zum Verblender des Hauses, gepflastert. Die Kellertreppe und die Brüstung sind mit anthrazit farbenen Natursteinplatten versehen, die dem Edelstahlgeländer in seiner klaren Formensprache ebenbürtig sind.

Der alte Sockel wurde überarbeitet, man nimmt ihn fast gar nicht mehr wahr, da der Blick jetzt ohne störenden Zaun in die Weite des Feldes schweifen kann.

Bei der Bepflanzung haben wir uns auf 2 Pflanzenarten beschränkt: Einen pflegeleichten, immergrünen Bodendecker (Waldsteinia), der die Fläche schnell dicht macht und unkrautfrei hält, in Kombination mit einer gelben Taglilie (Hemerocallis), die durch ihre lange Blühdauer für Struktur und Frische sorgt. Direkt nach der Fertigstellung sieht es noch sehr übersichtlich aus.

Doch Geduld zahlt sich aus- wie man 9 Monate später sieht!

Gebaut hat diesen Vorgarten das Team David Paschmann und Sebastian Titt.

Ein Wasserbecken am Wintergarten

„Ein Wasserbecken, direkt am Wintergarten anschließend, verlängert optisch den Raum, die Grenzen zwischen drinnen und draußen werden fließend.“

Schöne Aussichten

Ein Pool – wie cool. Sensibel wurde der Altbestand dieser Gartenanlage umgeplant, um so dem Wunsch nach dem erfrischenden Nass gerecht zu werden. Eingebettet in viel Grün kann man nun schwimmen oder den Garten genießen.“