TASPO Garten Design

„Erdbohrer, Felsmeißel, Reißzahn- das sind einige der Anbaugeräte, die sich bei der Wesser GmbH im Arbeitsalltag gut bewährt haben“  Michael Wesser

Wesser Wesel Taspo GD Ausgabe 8 2019

In der Ausgabe 8 der Fachzeitschrift TASPO Garten Design haben Michael Wesser, die Mitarbeitern und die Redakteurin Susanne Wannags einen Blick in den Maschinenpark unseres Unternehmens geworfen. Rausgekommen ist unter der Rubrik „Know-how-Technik“ der interessante Artikel: „Für Stock und Stein gerüstet“.

Wer Lust hat, kann ihn hier nachlesen.

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Neuson EZ 38 Bagger mit Anbaugerät

Für jede Herausforderung die passende Lösungoder wofür braucht man Anbaugeräte?

Die Frage stellt sich nicht mehr, wenn man wie bei dieser Baustelle einen Betonsockel inkl. Fundament entfernen muß, damit der neue Zaun gesetzt werden kann.

Jonas bedient unseren Kettenbagger Neuson EZ 38, das Anbaugerät ist ein hydraulisch angetriebener Felsmeißel.

Die Alternative wäre ein von Hand zu bedienender Stemmhammer gewesen. Was bedeutet das? Jedes Mal den Hammer mit seinem Eigenwicht von ca. 15-20 kg hochziehen und von neuen in den Betondsockel stoßen.

Unsere Kombilösung (Bagger mit Anbaugerät) kostet zwar mehr in der Anschaffung, ist jedoch für die Mitarbeiter wesentlich komfortabler und gesünder. Hier greift dann wieder unser „AMS-Gedanke“- Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stehen bei uns hoch im Kurs 🙂

Jonas sagt: „Es geht viel schneller, ist wirtschaftlicher und bei weitem nicht so anstrengend. Gut für den Körper und den Baufortschritt“.

Minibagger TB 219 von Takeuchi, ein weiterer Neuzugang

Ein weiterer Neuzugang

Der 2 to Bagger TB 219 von Takeuchi ist ein weiterer Neuzugang im Maschinenpark. Seine Besonderheiten sind neben einer guten Transportfähigkeit ein langes Planierschild sowie ein hydraulisch verstellbares Laufwerk.

Wesser Wesel

Nach der Unterweisung und Einweisung des neuen Baggers für die Kollegen ging es dann direkt los zur Baustelle. Wir sind gespannt, wie er sich in der Praxis bewährt.

 

 

Eurocomach ES 14 SR4, unser neuer Minibagger

Unser neues Mitglied im Maschinenpark, der Eurocomach ES 14 SR4.

Dieser neue, kleine Minibagger wurde in den Maschinenpark aufgenommen und unterstützt uns bei den landschaftsgärtnerischen Arbeiten.

Wesser Wesel

David hat ihn abgeholt und hatte die Ehre des „Probelaufs“. Die Einweisung für alle Mitarbeiter fand am nächsten Tag statt, jeder konnte sich mit dem neuen Gerät vertraut machen. So ist er jetzt fast ständig im Einsatz, die Kollegen nehmen ihn gerne mit, weil er nicht nur kompakt und leistungsstark ist, sondern auch als sog. „Nullheck-Minibagger“ selbst in besonders kleine Gärten passt und dort gute Dienste leistet. Und das alles natürlich in „Wesser-Grün“ 😉

Unserer Staudenpflanzung im Kasinogarten Wesel

Der neue Bürgerpark für alle Generationen

Der Kasinogarten in Wesel wurde aus Mitteln und im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Zukunft Stadtgrün 2017“ umgestaltet. Wir freuen uns, mit unserer Staudenbepflanzung einen Beitrag dazu geleistet zu haben, dass aus dem „ehemals tristen, dunklen Kasinogarten ein einladender Aufenthaltsort für Jung und Alt geworden ist“- so heißt es in der Einladung der Stadt Wesel zur offiziellen Eröffnung. Der Kasinogarten ist nicht nur ein kleiner Park, sondern dient auch der Wegeverbindung in der Weseler Innenstadt.

Unser Pflanzkonzept besteht aus insektenfreundlichen Stauden, die über das Jahr verteilt zum Sommer und Spätsommer ihren Blühhöhepunkt erreichen. Verwendet haben wir u.a. verschd. Sorten von Astern (Früh-und herbstblühende), Gräser, Phlox, Hemmerocallis, Geranium und Katzenminze. Daneben noch Knöterich, Phlomis, Stachy und Veronicastrum.

Die nochmals schönen, sonnigen Tage haben der Pflanzung gutgetan, sie hat sich prächtig entwickelt. Sehr zur Freude aller, die den kleinen Park nutzen. Wir finden: Sieht gut aus-oder?

 

Herbstkrokusse

„Unser“ Kreisverkehr

Unverhofft kommt oft: So kommt auch im Herbst noch Farbe ins Gartenbeet.

„Was blüht denn da?“ werden sich viele gefragt haben, die zur Zeit um den Kreisverkehr „An der Tent / Kurt Kräcker Str. in Wesel fahren.

„Sieht ja aus wie eine Zwiebelpflanze, und das jetzt im Herbst?“ Genau richtig, denn es handelt sich um Herbstkrokusse und Herbstzeitlose. Bei der Beetgestaltung und zeitlichen Planung kann man folgendes berücksichtigen: Wenn man wie wir die Zwiebeln und  Knollen der Herbstblüher im August pflanzt, kommen sie ca. sechs Wochen später zur Blüte, also pünktlich zum „goldenen Oktober“.

Verwendet haben wir Crocus speciosus „Albus“, den weißen Herbstkrokus und Colchicum autumnale „Bornmuelleri“, die lila blühende Herbstzeitlose.

Wir finden: Eine Bereicherung für jeden Garten. Unser Tipp: Mit herbstfärbenden Gehölzen und in großen Gruppen gepflanzt, erzielen sie die beste Wirkung.

Aber Achtung: Herbstkrokus und Herbstzeitlose sind giftig!

Barrierefrei: Eine Rampe macht das Leben einfacher

Eine Rampe macht das Leben einfacher

Oftmals werden wir gefragt, ob wir auch „barrierefrei“ bauen. Natürlich gehört das auch zu unserem Aufgabengebiet. Voraussetzung ist hier auch eine gute technische Planung und ein Konzept.

Wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist und Treppensteigen beschwerlicher wird, dann macht eine Rampe das Leben einfacher. Gerade bei der Umgestaltung oder Renovierung von vorhandenen Gartenanlagen, Treppen oder Eingangsbereichen  ist es wichtig, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen.

Da sich die Rampe in das Gesamtbild des Gartens einfügen muss, sollte auch das Umfeld mit berücksichtigt werden. Wie sieht das Gebäude aus, welche Materialien wurden verwendet? Unschön sind Situationen, die wie ein Fremdkörper aussehen und so störend wirken.

Diese Rampe hier in unserem Beispiel wurde so konzipiert, dass sie bequem mit dem Rollator zu begehen ist. Als Lösung für die Kellerfenster haben wir Lichtschächte vorgeschlagen, später werden diese noch mit Insektenschutzgittern in Edelstahlrahmen versehen, die bündig eingebaut werden.

Das vorhandene Betonsteinpflaster, das sehr schön zum Haus, zur Umgebung passt und schon etwas Patina angesetzt hatte, wurde aufgenommen und später wieder verwendet. Die Rampe selber haben wir mit L-Steinen in 0,80 und 0,55 m Höhe sowie Tiefbordsteinen gebaut.

Das wirklich schöne Geländer ist eine Anfertigung eines Kunstschmiedes aus Wesel und fügt sich sehr harmonisch in die Gesamtkonzeption ein.

Wesser Rampe Wesel

Die Eigentümerin ist zufrieden, wir auch: Es ist ein sehr stimmiges Gesamtbild entstanden.

Rosenpracht einmal anders

Hochbeet als Trockenmauer

Unser Mitarbeiter David Paschmann hat 2013 aus Grauwacke Naturstein dieses Hochbeet gebaut, das den schmalen Eingangsbereich / Vorgarten von der Straße abschirmt.

Und immer wieder freuen wir uns, wenn wir sehen, wie schön und funktional noch alles ist. Es ist nicht nur zur Blütezeit im Juni / Juli ein Blickfang. Es ist auch ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit, wie wir finden, denn sowohl der Lavendel (Sorte Hitcote Blue) wie auch die Rosen (Rose Bonica 82) sind aus der Anfangsbepflanzung, also 6 Jahre alt.

Rosenpracht – im Juni 2019 fotografiert.

Unsere blauen Schönheiten- Agapanthus (Schmucklilie)

Blaue Schönheiten, die mit wenig zufrieden sind

Wesser Wesel August 2019

Unsere Agapanthus begeistern uns jedes Jahr auf´s Neue mit ihren blauen Blütenbällen. Sowohl für den Garten als auch Balkon oder Terrasse sind sie ideale Wegbegleiter für die Sommerzeit. Sie benötigen wenig Pflege und  kommen auch eine Zeit ohne Wasser aus (die wilden Vorfahren dieser Hybriden haben ihre Heimat in Afrika). In südlichen Ländern sieht man sie häufig am Wegesrand- als „Straßenbegleitgrün“.

Wesser Wesel August 2019

In der Gartengestaltung verwendet man sie gerne, da die dicken blau-violetten Blütenbälle eine große Fernwirkung haben und sehr repäsentativ aussehen. Das hat man sich bereits im Barock zu Nutze gemacht und herschaftliche Schlösser und Anwesen mit diesen Kübelpflanzen verschönert.

Auch wenn sie groß wird wie ein Strauch, ist die Schmucklilie eine Staude. Aber leider nicht winterhart. Da unsere Agapanthus schon richtige „Wuchtbrummen“ sind, überwintern wir sie im Gewächshaus. Wären sie kleiner, würde auch ein dunkler, kalter Keller gehen. Wir bringen die Kübel rechtzeitig Anfang November ins Gewächshaus und holen sie Mitte März wieder raus. In dieser Zeit gießen wir 2-3 mal.

Agapanthus lieben es eng im Topf. Sollte der Topf zu klein werden, kann man die Pflanzen nach der Winterzeit teilen und umtopfen.

Die erste Pflanze hat Michael Wesser vor 30 Jahren von einer Exkursion zum Schaugarten „de Rhulenhof“ (leider seit 2010 geschlossen) mitgebracht- und daraus alle anderen vermehrt.